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Ruderordnung - 4. Bootmitbenutzung

4. Bootbenutzung

Grundsätzlich können alle Ruderboote von den aktiven Mitgliedern benutzt werden. Alle Bootsinsassen müssen schwimmen können. Nachtfahrten auf unserem Heimatgewässer sind nach der z. Zt. geltenden Bootsordnung des Ruhrverbandes nicht zulässig. Bei Hochwasser, Eisgang, Nebel und Gewitter darf nicht gerudert werden. Bei Gewitter oder anderen Gefahren ist die Fahrt unverzüglich abzubrechen. In Booten und während des allgemeinen Sportbetriebes besteht ein absolutes Rauchverbot! Die Belange des Umwelt- und Naturschutzes sind zu berücksichtigen. Behördlich erlassene Befahrverbote sind absolut bindend, Sperrgebiete dürfen auf keinen Fall befahren werden. Grundsätzlich sollten Tiere und Pflanzen in den Ruderrevieren nicht über das normale Maß hinaus gestört oder beeinträchtigt werden. Die tatsächliche Benutzung regeln die Verantwortlichen der jeweiligen Verantwortungsbereiche. So sollten Rennboote und Übungseiner sowie andere steuermannslose Boote nur von erfahrenen Ruderern benutzt werden. Bootsbesatzungen mit Jugendlichen unter 14 Jahren sind von mindestens einem Beauftragten verantwortlich zu betreuen bzw. zu begleiten. Es gelten die Ruderkommandos des DRV. Für den Zeitraum von Trainings- oder Übungsstunden können Boote für den allgemeinen Ruderbetrieb gesperrt werden. Gilt eine Nutzungseinschränkung für einen längeren oder periodischen Zeitraum hat dies in Abstimmung mit dem Abteilungsleiter Rudern schriftlich per Aushang zu erfolgen. Die Kommandos im Boot werden in der Regel vom Steuermann gegeben. Er hat die Einhaltung der Verkehrsregeln, die allen Ruderern bekannt sein müssen, zu beachten. Beim An- und Ablegen hat der Steuermann die alleinige Kommandogewalt. Die Verantwortung des Obmanns bleibt davon jedoch unberührt. Bei steuermannslosen Booten übernimmt der Bugmann die Aufgabe des Steuermanns. Sollte der Steuermann auf Grund fehlender Befähigung oder seines geringen Alters (jünger als 14 Jahre) nicht in der Lage sein die Fahrt-Verantwortung zu tragen, so wird ein Obmann von der Mannschaft ausgewählt oder von den Sportwarten zu besonderen Anlässen bestimmt. Der Obmann ist durch unterstreichen seines Namens im Fahrtenbuch kenntlich zu machen. Bei Kenterung oder Vollschlagen eines Bootes sollte die gesamte Mannschaft bis Hilfe kommt beim Boot bleiben. Notwendig werdende Anweisungen erfolgen durch den Obmann.