Suchen

Ruhr-Wanderfahrten am 26.04.2014

von Wetter nach Blankenstein und Bochum-Stiepel

Org. Markus + Klaus

Tagesfahrt von Wetter nach Blankenstein / Bochum-Stiepel am 26. April

Acht Ruderinnen und Ruderer fanden sich am Samstag gegen 10 Uhr am Bootshaus ein, um mal wieder außerhalb des Heimatreviers, aber auf der Ruhr eine kleine Wanderfahrt zu unternehmen.

Mangels Achter teilten sich Doris, Rita, Detlev, Lothar, Markus, Steffen, Werner und Klaus in die beiden C-Boote Forelle und Loki auf. Nach sorgfältiger Vorbereitung – auch um einen Frühstart zu vermeiden - gingen kurz vor 11 Uhr der Doppelzweier mit Lothar an der Steuerleine als erstes aufs Wasser, gefolgt vom Doppelvierer mit Steuermann und FL Klaus.

Das Umsetzen am Kraftwerk Schöntal verlief reibungslos, das Niedrigwasser kam den Mannschaften beim Einsetzen in das Unterwasser sogar  etwas zu gute. Der nun folgende Streckenabschnitt wurde mit äußerster Vorsicht und ständigen Tiefenkontrollen mit “Halber Kraft“ befahren. Das andauernde Niedrigwasser – Pegel Wetter 1,62m (~NormalW 2,08 - ~HochW 5,17) bedeutet, das die Ruhr in diesem Abschnitt teilweise nur wenige Zentimeter Wassertiefe hat. Alles ging gut, selbst bei der sogenannten “Gelben Mauer“ einem legendär schwierigen Abschnitt mit großen Steinen knapp unter der Wasseroberfläche wurde das Passieren ohne aussteigen und Boote schieben bewältigt. 02 Einsetzen nach dem KW Schöntal

03 Ruhrpause Höhe Vosskuhle Nach der ersten gemeinsamen Pause auf dem Wasser ging die Fahrt am RV Bochum vorbei zum RC Witten. Wir hatten uns angemeldet und wurden von Vater Grabow, Uwe und Pit freundlich begrüßt. Die Frage warum Siegfried nicht dabei war, mussten wir unbeantwortet lassen. Wieder leistete der Super-Bootswagen (Fabrikat Lothar) gute Dienste. Nach dem Einsetzen ins Unterwasser wechselten die Steuerleute und Rita und Markus bedienten die Steuer.

Auf zur süß-herzhaften Landpause am Nachtigall-Steg. Nachdem die Angler auf charmante Art von Rita und Doris weggelobt wurden, konnten wir anlegen und uns über die Leckereien hermachen. Dann ging es wieder in die Boote, die MS Schwalbe II ständig im Nacken, waren wir überraschend schnell an der Schleuseneinfahrt Herbede. Sogar die Fähre machte uns – oder doch der Schwalbe – Platz.

Hier das gewohnte Bild, Bootsgasse VORÜBERGEHEND gesperrt. Seit drei Jahren schon, na ja wir hatten ja den Alu-Bootswagen. Ein kleiner Ideen-Austausch vor dem Einsetzten, bewirkte, das es so gut wie nie gelang - nicht nur aus Lothars Sicht. 10 seit 3 Jahren vorrübergehend gesperrt

17 Macht wie immer Spaß Das Passieren der Querströmung durch das backbordseitige Wehr war wegen der geringen Wassermenge von ca. 25 m³/sec diesmal recht einfach, danach ging es auch schon bald auf den Kemnader See an dessen linken Ende noch die Bootsgasse wartete. Sie war in Betrieb, davon hatte sich der FL schon am Vortag per Rad überzeugt und so wurden Rutschwillige schnell gefunden. Die Forelle-Mannschaft wollte komplett hinunter. Trotz eines kleinen Wacklers gelang die Abwärtsfahrt auf anhieb, für Lothar sogar im Liegen. Für Steffen war‘s die Premiere. Markus und Lothar wollten dann unbedingt noch mal rutschen. Doris und Werner verzichteten schweren Herzens und so bekam auch Rita ihre Premiere mit voller Vierermannschaft plus Steuermann ohne Steuer. Es war ein Vergnügen und das Brückenpublikum vergab durchweg die Haltungs-Höchstnote.

Auf zum Ruderverein Blankenstein! Werner steuerte den Vierer durch den letzten Buhnenabschnitt und bald legten wir beim RV Blankenstein an. Es folgte die normal einfache Bierpause, denn wegen des zu erwartenden Dauerregens, hatten wir das Programm kurzfristig geändert, kein Grillen beim RVB, kein Luma-Nächtigen und keine Fahrt am Sonntag wie ursprünglich geplant bis Essen.

Stattdessen nach Ablegen der Boote eine kurze Fluss aufwärts Fahrt zum Anleger “Alte Fähre“ in Bochum-Stiepel. Routiniert folgte nach Boote aus dem Wasser, Aufladen und Sichern die kurze Rückfahrt nach Wetter.

Am Club nochmals die gleiche Prozedur anders herum, es ging umsichtig aber flott, den oben wartete schon der “Landdienst“, Barbara und Klaus Terletzki hatten das Grillbuffet plus Salate von Blankenstein auf die SGD-Terrasse gezaubert und so waren wir alle, als es dann Stunden später nach Hause ging, Papp satt und rechtschaffen müde.

Bleibt festzuhalten, ein schöner Rudertag – nicht zu lang, nicht zu schwer und beim nächsten Start sind Doris und Werner auch bis Hattingen oder Essen dabei, wenn es dann durch die neue Alte Stiepel-Schleuse weiter ruhrabwärts geht.

Klaus Ullrichskötter